Aufbruch ins Museum: Das HEIMATSTIPENDIUM startet 2020/21 in eine neue Runde

Mit eindrucksvollen Abschlussausstellungen der Heimatstipendiatinnen und -stipendiaten im letzten Jahr und einem großen Auftritt auf der POSITIONS Berlin Art Fair im September 2019 ist die erste Förderrunde des HEIMATSTIPENDIUMS erfolgreich zu Ende gegangen. Aufgrund der großen Resonanz hat der Stiftungsrat der Kunststiftung in seiner jüngsten Sitzung die Fortführung des HEIMATSTIPENDIUMS für 2020/21 beschlossen! An der Neuauflage des Programms, dessen Gesamtbudget sich auf rund 300.000 Euro beläuft und vollständig von der Kloster Bergesche Stiftung finanziert wird, können sich zehn Museen und somit zehn Künstlerinnen und Künstler beteiligen! Die Dauer des Programms ist von Mai 2020 bis April 2021. (Pressemitteilung der Kunststiftung Sachsen-Anhalt zur Neuauflage des HEIMATSTIPENDIUMS)

Ausschreibung für die Museen gestartet!

Eine erste Ausschreibung richtet sich zunächst an die Museen in Sachsen-Anhalt. Sie haben bis zum 11. November 2019 die Möglichkeit, sich um eine Teilnahme am 2. HEIMATSTIPENDIUM zu bewerben. Alle Details und das Antragsformular zur Ausschreibung sind unter folgendem Link auf der Website der Kunststiftung Sachsen-Anhalt zu finden: Ausschreibung für Museen

Eine zweite Ausschreibung, die sich nach Auswahl der Museen an die Künstlerinnen und Künstler in Sachsen-Anhalt richtet, folgt im November 2019.

HEIMATSTIPENDIUM @ POSITIONS Berlin Art Fair … DANKE!

… an die zahlreichen Besucher für vier aufregende Messetage mit anregenden Gesprächen & tollem Feedback zum Programm HEIMATSTIPENDIUM, den Exponaten und zu unserer Präsentation ― Ein Dank auch an die POSITIONS-Veranstalter, dass wir das Programm in dieser Form mit einer Auswahl an künstlerischen Arbeiten und korrespondierenden Objekten aus den Museumssammlungen zeigen konnten und für die tolle Messe-Organisation!

POSITIONS Berlin Art Fair 2019 im Hangar 4 des Flughafens Tempelhof Berlin (Foto: Matthias Ritzmann)
Der Messestand der Kunststiftung auf der POSITIONS Berlin Art Fair 2019 (Foto: Matthias Ritzmann)

Vom 12. bis 15. September 2019 präsentierten wir das Stipendiatenprogramm HEIMATSTIPENDIUM mit Kunstwerken und Museumsobjekten auf der POSITIONS Berlin Art Fair und bildeten mit unserer Präsentation am 40 m² großen Messestand im Hangar 4 des Flughafens Berlin-Tempelhof eine echte Besonderheit zwischen den 70 internationalen Galerien. Bei diesem bisher sechsten Messeauftritt (Preview 2009/10/13 & POSITIONS 2015/16) konnte sich die Kunststiftung einem breiten Publikum von über 22.000 Besuchern präsentieren.

Bei einem Empfang zur Eröffnung des Messestandes begrüßten Manon Bursian (Direktorin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt) und Holger Stahlknecht (Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt) sowie Heinrich Carstens (einer der beiden Messeveranstalter) die Gäste.

Holger Stahlknecht begrüßt die Gäste und spricht über „Heimat“ (Foto: Kathrin Westphal)
v.l.n.r.: Holger Stahlknecht (Innenminister S-A), Manon Bursian (Stiftungsdirektorin), Heinrich Carstens (Messe-Veranstalter) (Foto: Kathrin Westphal)

Unter den Gästen waren die Museumsleiter Dr. Roland Wiermann (Museum Schloss Bernburg) und Olaf Ahrens (Harzmuseum in Wernigerode) sowie Susanne Kopp-Sievers, Geschäftsführerin des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt, die das Programm begleitet hat. Neben den Mitgliedern des Stiftungsrates der Kunststiftung Angela Gorr, Tony Loeser und Johann Michael Möller nahmen auch die Bundestagsabgeordneten Katrin Budde und Christoph Bernstiel am Empfang teil.

Angela Gorr (Landtagsabgeordnete S-A), Katrin Budde (Bundestagsabgeordnete) und Manon Bursian (Siftungsdirektorin) im Gespräch (Foto: Roland Wiermann)
Holger Stahlknecht (Innenminister S-A) beim Blick in die Skulptur von Luzia Werner (Foto: Roland Wiermann)
Susanne Kopp-Sievers (Museumsverband S-A), Olaf Ahrens (Leiter Harzmuseum Wernigerode) und Björn Hermann (Kurator HEIMATSTIPENDIUM) (Foto: Roland Wiermann)

Erstmals wurde auf der Messe eine Auswahl an künstlerischen Arbeiten des HEIMATSTIPENDIUMS gemeinsam mit Objekten aus den Sammlungen außerhalb der Grenzen Sachsen-Anhalts gezeigt. Die Vielfalt der künstlerischen Gattungen, wie sie im Stipendium entstanden, konnte hier ebenfalls gezeigt werden. Präsentiert wurden Malerei, Handzeichnung, Grafik, Schmuckobjekte, Fotografie und Skulptur sowie damit korrespondierend Objekte aus den jeweiligen Sammlungen, die Quelle der Inspiration für die Stipendiaten waren.

Lehrschauksten mit Schnabeltypen aus den Naturwissenschaftlichen Sammlungen Halle, an denen Friederike von Hellermann wirkte und die Eier-Grafiken „The most perfect thing“ schuf (Foto: Matthias Ritzmann)
Lehrschaukasten mit Schnabeltypen aus dem Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen Halle (Foto: Matthias Ritzmann)
Handzeichnungen (2017/18) von Xenia Fink zusammen mit Publikation aus der Grimmschen Bibliothek des Museums Haldensleben (Foto: Björn Hermann)
Handzeichnungen (2017/18) von Xenia Fink zusammen mit Publikation aus der Grimmschen Bibliothek des Museums Haldensleben (Foto: Björn Hermann)
Zeichnungen von Xenia Fink und Publikation aus dem Museum Haldensleben (li.) und „Der Fortschritt“ von Christine Bergmann (Foto: Matthias Ritzmann)
„Der Fortschritt“ (2018) von Stipendiatin Christine Bergmann steht dem Gemälde „Steinbruch mit Kirschblüten“ von Otto Illies (1881–1959) aus dem Harzmuseum Wernigerode gegenüber (Foto: Matthias Ritzmann)
Skulptur „Christa“ von Luzia Werner und korrespondierend dazu Totenkrone aus dem Museum Schloss Bernburg (Foto: Matthias Ritzmann)
(Foto: Matthias Ritzmann)
Werke und Objekte von Margit Jäschke (Foto: Matthias Ritzmann)
Schnecken aus der Paläontologischen Studiensammlung von Prof. Dr. Martin Schmidt aus dem Museum Aschersleben und Schmuckobjekte von Margit Jäschke (Foto: Björn Hermann)
Foto vom Sangerhäuser Museumsbegründer Gustav Adolf Spengler mit der Sammlung seiner „Mammutreste“ (1931) und Fotoserie von Matthias Ritzmann mit zeitgenössischen Sammlern, die ihre Objekte der Begierde zeigen (Foto: Matthias Ritzmann)
Fotografie von Gustav Adolf Spengler (1931) und Porträts von zeitgenössischen Sammlern (2018) von Matthias Ritzmann (Foto: Björn Hermann)
Künstlerin Margit Jäschke im Gespräch mit Besuchern (Foto: Björn Hermann)
(Foto: Björn Hermann)

 

HEIMATSTIPENDIUM zu Gast auf der POSITIONS Berlin Art Fair

Um museale Einrichtungen, vorwiegend im ländlichen Raum Sachsen-Anhalts, und deren zum Teil verborgene Schätze in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, realisierte die Kunststiftung Sachsen-Anhalt das HEIMATSTIPENDIUM. Neun Kunstschaffende erhielten ein Jahr lang den Zugang zu acht Museen und deren Archiven, befassten sich mit den Sammlungen und erkundeten die Bestände, um schließlich das kulturelle Erbe in ihren eigenen künstlerischen Arbeiten zu reflektieren. Zum Abschluss des Programms wurde im Herbst 2018 die zeitgenössische Kunst den Kostbarkeiten der Sammlungen in Sonderausstellungen gegenübergestellt.

Die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler konnte in zahlreichen Berichten und Bildern auf diesem Blog verfolgt werden.

Erstmals wird nun außerhalb der Grenzen Sachsen-Anhalts auf der POSITIONS eine Auswahl der künstlerischen Arbeiten gemeinsam mit Objekten aus den Sammlungen gezeigt. Präsentiert werden Werke von Christine Bergmann (Malerei), Xenia Fink (Handzeichnung), Friederike von Hellermann (Grafik), Margit Jäschke (Objekt), Matthias Ritzmann (Fotografie) und Luzia Werner (Skulptur) sowie Inspirierendes aus dem Harzmuseum Wernigerode, dem Museum Haldensleben, dem Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen Halle, dem Museum Aschersleben, dem Spengler-Museum Sangerhausen und dem Museum Schloss Bernburg.

Besuchen Sie die Kunststiftung Sachsen-Anhalt am Messestand D03 der POSITIONS Berlin Art Fair!

Zur Eröffnung am 12. September 2019, um 17 Uhr begrüßen Sie dort Manon Bursian (Direktorin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt) und Holger Stahlknecht (Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt).

POSITIONS Berlin Art Fair
12.—15. September 2019

Do, 12. September, 17 — 21 Uhr, Eröffnung
Fr, 13. September, 11 — 19 Uhr
Sa, 14. September, 11 — 19 Uhr
So, 15. September, 11 — 18 Uhr

Flughafen Tempelhof / Hangar 4
Columbiadamm 10 – 10965 Berlin
positions.de

Finissage in Hettstedt / Meyer & Scharfbier im Mansfeld-Museum

Ein fulminantes Ende, ein würdiger Abschluss. Bestes Wetter, prominente Gäste und Gastredner. Der Endspurt, der Aufbau der Ausstellung hat noch einmal Nerven gekostet. Doch die Präsentation war letztendlich ein Genuss, denn im Humboldt-Schloss ausstellen zu dürfen, ist ja auch Privileg. Hier also noch einige Impressionen, eingefangen von

©Sebastian Weise.   Tschüss Schloss, war schön in Dir ; )

FLM Diesdorf – eine Bildergeschichte von der feierlichen Eröffnung vom Fotografen Sebastian Weise

Wir hatten uns versammelt, um die fünf steinernen Kinder zu suchen, die sich auf dem Museumsgelände versteckt haben.
Später wird es noch Kaffee Mandarinen-Schmandtorte und Zuckerkuchen geben – hier die Geburtstagstafel von Landrat Michael Ziche (welcher heute auch unser Geburtstagskind war) – unser Gastgeber.
Musikalische Unterstützung kam duch die hallesche Band „Schöne Jugend“ mit Heimatsongs, z.B. über die Saale. Danke „Schöne Jugend“ – anwesende Kinder haben erstmalig Eure Musik gehört und waren begeistert!
Landrat Michael Ziche eröffnete feierlich den Auftakt zur Verstecksuche.
Auch Ministerpräsident Reiner Haseloff schließt sich den Eröffnungsreden an. Vielen Dank!
Manon Bursian hielt eine sehr persönliche, emotionale und mitreißende Rede, in der auch das benachbarte Schwimmbad eine Rolle spielte.
Kurator Björn Hermann stellte sehr professionell mein kleines Künstlerleben dem Publikum vor.
Dann begann die große Suche!
Und siehe da … ein Kind haben wir schon gemeinsam gefunden.
Weiter gehts – im Gänsemarsch. Wo sind die anderen Kinder?
Hier hat sich noch eins versteckt!