Rebekka Rauschhardt | Zungenragout im FLM Diesdorf …

… ist nicht nur eine beliebte altmärkische Speise, welche zu jeglichen festlichen Anlässen in Frage und auf die Teller kommt. Zungenragout ist unter Umständen eine typische Mimik beim Versteckspielen, fantasievoll betrachtet. Am 1. Advent untersuchten wir im FLM Diesdorf charakteristische Gesichtsausdrücke, die beim Versteckspielen immer wieder auftauchen. Da gibt es natürlich die Freude bis hin zum Glück, wenn man z.B. lange nicht gefunden wurde oder fast gefunden wurde und dann doch nicht gefunden wurde. In dem Falle rutschen die Mundwinkel bis fast zu den Ohren, die Augenbrauen wanden hoch zum Haaransatz, die Augen sind groß, können aber auch schmal werden. Dann entdeckten wir die Wut, den Ärger und das Beleidigtsein – verschiedene Abstufungen der Mimik, wenn man z.B. zu schnell gefunden wurde oder gar nicht. Die Wundwinkel gehen runter, oder der Mund wird ganz hart, eventuell muß man auch rumbrüllen. Die Augenbrauen gehen an den äußeren Ende hoch und innen zur Nasenwurzel und die Augen werden zu gefährlichen Schlitzen. Aufregung, Neugierde und Überraschung durften natürlich nicht fehlen, da kann man sich schon mal auf die Zunge beißen (Zungenragout). Der Höhepunkt war allerdings die Schadenfreude. All diese Emotionen haben wir in Salzteig festgehalten, der jetzt 2 Wochen lang trocknet und danach als Weihnachtsbaumschmuck dienen kann:

Hier hat sich wohl jemand schlecht versteckt?
mittig: die ältere Ballerina freut sich
Ist es Freude oder Erleichterung?
Hier gibt es Zungenragout, die Überraschung, Vorfreude und Zoff.
Ganz eindeutig: Schadenfreude!
Und nochmal die Vorfreude oder ist es Neugierde?
Es war mir ein Vergnügen! Liebe Familie Lüders und Ines!
Es fiehl ja auch noch Salzteig, ähm Schnee vom Himmel.
Schneemänner, die wirklich beliebteste Kunst im öffentlichen Raum!

Bis zum 2. Advent! Da widmen wir uns der großen Zeitreise der Geräte! Verreisen werden wir mit Stiften, Mühlrädern, Wasserpumpen, Besen, Matratzen  und Heugabeln, der ein oder anderen Wäscheschleuder, Ofenrohren und Hochzeitstellern. Vielleicht sogar mit der Bockwindmühle.

Die der Müller mithilfe eines Ochsen komplett in die Richtung drehen konnte, aus der der Wind kommt.

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