FLM Diesdorf – Rebekka Rauschhardt

1, 2, 3, 4, 5 … wir koooooommen!

… und dann drehten wir uns um und die Sonne schien und es war ohrenbetäubend still und alle 18 Kinder waren wie vom Erdboden verschwunden .

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Ein toller Effekt

Aber von vorne: im Januar ist viel passiert. Besonders freut es mich, dass die Grundschule „Dr. Georg Schulze“ in Diesdorf mit den Hortkindern das Kunstprojekt über die kommenden Monaten begleiten wird. Gestern lernte ich schon mal knapp 20 der zukünftige „Forscher“ kennen und stellte sehr schnell fest – die Kinder sind wahre Koriphäen auf dem Gebiet des Versteckens.

Bevor wir die erste Runde spielten, diskutierten wir schon über die typische Versteckmimik: trauer, Wut und Ärger bis zu Stolz und unbändiger Freude – wir versetzten uns in den jeweiligen Gemütszustand und erlebten in unserer Phantasie das schon mal vor. Auch „schlechte Verstecke“ kamen auf den Tisch: ein schlechtes Versteck ist viel zu einfach oder schon zu oft benutzt oder man hat sich vielleicht nicht genug Mühe gegeben? Selber schuld! Ein gutes Versteck ist eine Herausforderung!

Danach ein großer Wunsch: die Erwachsenen sollen die Kinder suchen – war das ein Spaß. Eine geschlagene Stunde spielten wir in Variationen „Verstecken“, bis alle Verstecke auf dem Schulhof massiv benutzt und inzwischen allen bekannt waren. Es ist Anfang Februar: kein Blatt am Baum und die Hecken erst, Gras? – das war schon nichts für Anfänger.

Herzlichen Dank an Frau Ziggel und ihr Hortteam und selbstverständlich an die Experten – wir werden in den kommenden Wochen und Monaten kleine und große Forschungsprojekte zusammen entwickeln, gestalten und testen.

Ein Dank auch an Frau Pelzcarski von der „Volksstimme“ – sie wird das Projekt in den kommenden Monaten journalistisch begleiten.

Die Abschlußworte kommen heute von Finn (2. Klasse), der Frau Pelzcarski ein kleines Interview über das Versteckspielen gab und gleichzeitig zur nächsten Runde gerufen wurde: “ Ich kann jetzt nicht! Ich quatsche gerade!“

 

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