Nachfahren der SachsengängerInnen gesucht! (Julia Himmelmann)

 

Mein besonderes Interesse gilt derzeit den sogenannten Sachsengängern, die im 19. Und 20. Jahrhundert als Saisonarbeiter in die Börderegion kamen um hier in der Landwirtschaft zu arbeiten. Zu den Hauptstoßzeiten der Sachsengängerei waren es größtenteils Frauen, die ihre Heimat und ihre Familien im Eichsfeld und im heutigen Polen verließen um in der Börde zu arbeiten. Die meisten gingen nach der Saison wieder zurück, einige blieben jedoch.

Gerne möchte ich mehr über die Familiengeschichten der hiergebliebenen SachsengängerInnnen erfahren und ihre Bedeutung für die Börde ins heute verfolgen. Darum bin ich auf der Suche nach Nachfahren von SachsengängerInnen, die noch heute in der Börde-Region leben und ihre Familiengeschichte mitteilen wollen. Gerne möchte ich die Erzählungen dokumentieren um sie dann in meine künstlerische Auseinandersetzung mit der Kulturgeschichte der Börde-Region einfließen lassen. Die Ergebnisse der Recherchen sind natürlich auch für die Sammlung des Museums interessant und können auch in die neue Dauerausstellung des Börde-Museum einfließen.

Ist Ihre Familiengeschichte mit den Sachsengängern verknüpft? Sind Sie ein Nachfahre oder besitzen Sie Dokumente oder Gegenstände aus dieser Zeit?
Dann würde ich mich freuen, wenn Sie bis 15. Januar 2021 Kontakt mit mir über das Börde-Museum Burg Ummendorf aufnehmen:
Telefon: 039409 522 oder E-Mail: boerde-museum@landkreis-boerde.de

Julia Himmelmann beim Auftakttreffen des Heimatstipendiums im Börde-Museum Burg Ummendorf

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