HEIMAT-Museen in Sachsen-Anhalt

Spanndende Orte entdecken: Die Museen des HEIMATSTIPENDIUMS in Sachsen-Anhalt

In dem deutschlandweit einmaligen Programm HEIMATSTIPENDIUM, das die Kunststiftung in Kooperation mit dem Museumsverband Sachsen-Anhalt e. V. realisiert, befassen sich Künstlerinnen und Künstler für ein Jahr mit den Beständen und Sammlungen von Museen in Sachsen-Anhalt, um von diesen inspiriert, zeitgenössische Kunstwerke zu erstellen, die das kulturelle Erbe reflektieren. In zwei Förderrunden  (2017|18 und 2020|2021) erhielten insgesamt neunzehn Kunstschaffende ein Stipendium für die Arbeit an folgenden ausgewählten Museen:

Johann-Friedrich-Danneil Museum Salzwedel
An der Marienkirche 3, 29410 Salzwedel

Foto © Museum/Matthias Ritzmann

Das nach Johann Friedrich Danneil benannte Regionalmuseum zeigt interessante Exponate aus der Geschichte der westlichen Altmark und der Hansestadt Salzwedel. Ein besonderer Anziehungspunkt für Besucher ist die Salzwedeler Madonna. Ebenso ist der Weinbergaltar von Lucas Cranach dem Jüngeren als eindrucksvolles Zeugnis der Reformationsgeschichte ein über die Grenzen der Altmark hinaus bekanntes Bildwerk. Historische Möbel, Waffen, altes Zunfthandwerk, Meisterwerke der Kirchenkunst und andere Objekte zeugen von der Kunstfertigkeit altmärkischer Handwerker und Künstler. Besucher können hier ebenso die Geschichte des Salzwedeler Baumkuchens erkunden. Traditionell bedeutsam ist die auf Johann Friedrich Danneil zurückgehende Sammlung archäologischer Funde. Danneil gilt auch als Mitbegründer des Dreiperiodensystems der Ur- und Frühgeschichte mit deren Einteilung in Stein-, Bronze- und Eisenzeit. Das Museumsgebäude ist ein eindrucksvoller Renaissancebau, ein ehemaliger Stadtsitz der hier ansässigen Adelsfamilie von der Schulenburg. Zum Museum gehört ein Sonderbereich zur Geschichte von Jenny Marx im Jenny-Marx-Haus und ebenso als museumspädagogisches Zentrum die Langobardenwerkstatt in Zethlingen. Die Stadt Salzwedel besitzt eine rege, breit gefächerte kulturelle Szene, u. a. mit der Konzert- und Ausstellungshalle Mönchskirche, dem Kunsthaus Salzwedel, dem Stipendiatenhaus, der KulturNische. Zunehmend ist auch im ländlichen Umfeld die Ansiedlung von Künstlern und dortige Aktivitäten zu verzeichnen u. a. Künstlerstadt Kalbe, Altmark Festspiele.


Lichtenberg – Schloss und Gedenkstätte Prettin
Annaburger Straße 4, 06925 Annaburg

Der Renaissanceschlosskomplex Lichtenburg ist als einzigartiges Ensemble in seiner historischen Bausubstanz erhalten. Zum Museum Schloss Lichtenburg in Trägerschaft der Stadt Annaburg gehören u. a. die Schlosskirche (1580–1582) mit einem Altar von Giovanni Maria Nosseni und Sebastian Walther sowie die sog. Frauengemächer mit erhalten gebliebenen Wand- und Deckenmalereien aus unterschiedlichen Gestaltungsphasen. Das Schloss verfügt zudem über viele bauplastische Besonderheiten wie die Renaissanceportale an Hauptflügel, Kirche sowie süd- und nordseitig der Turmanlage. Östlich und westlich eines Erkers des Hauptflügels im nördlichen Innenhof sind noch Reste ehemaliger Loggien vorhanden. Zum Sammlungsprofil des Museums gehört die Stadtgeschichte Prettins.

Foto © Gedenkstätte

Die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin in Trägerschaft der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt erinnert an mehr als 10.000 Menschen, die in den Konzentrationslagern im Schloss Lichtenburg inhaftiert waren: Im Schloss bestanden in den Jahren von 1933 bis 1945 in zeitlicher Abfolge ein Männer-KZ, ein Frauen-KZ sowie ein Außenlager des KZ Sachsenhausen. Zur Gedenkstätte gehört ein Kellergeschoss mit Einzel- und Isolierzellen, das für den verschärften Arrest genutzt wurde.

Neben zahlreichen Dokumenten und Schriftstücken umfasst die Sammlung diverse Objekte wie z. B. Isolatorenbögen, Kunstobjekte sowie die einzige überlieferte Beinbinde zur Kennzeichnung homosexueller Häftlinge aus der Frühphase des Nationalsozialismus.

Sowohl das Museum als auch die Gedenkstätte befinden sich im Schlosskomplex Lichtenburg, einem einzigartigen Schlossensemble, das sowohl in seiner Baugeschichte und architektonischen Gestaltung als auch in seiner Historie von immenser Bedeutung ist. Gerade die vielen verschiedenen Zeitschichten in ihrer Komplexität (Antoniterkloster – Nebenresidenz und kurfürstlicher Witwensitz – Strafanstalt – Konzentrationslager – Standort der LPG Geschwister Scholl – Lehrlingswohnheim – Erinnerungs- und Gedenkort – Museum) machen die Lichtenburg zu einem Brennglas der Geschichte, einem Ort großer Spannungsbögen und Gegensätze.


Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie Bernburg
Olga-Benario-Straße 16, 06406 Bernburg

Foto © Gedenkstätte

Die Gedenkstätte auf dem Gelände des psychiatrischen Fachklinikums Bernburg erinnert am authentischen Ort an die massenhafte Ermordung von kranken, behinderten und sozial auffälligen Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus („Euthanasie“). Die Einrichtung verfügt über einen kleinen Sammlungsbestand, vor allem in Form von Texten und Fotos. Sie geben die Möglichkeit eines biographischen Zugangs im Rahmen des Bildungsangebots, sofern bei der Nutzung die Regeln des Datenschutzes beachtet werden.

Manche, der in Bernburg ermordeten Menschen gehörten – oft mit der Diagnose Schizophrenie – zu Künstlerinnen und Künstlern, deren Werke heute zur Sammlung „Prinzhorn“ in Heidelberg gehören. Einige der zwischen 1880 und 1920 entstandenen Zeichnungen, Collagen, Gemälde, Skulpturen und Texte psychisch kranker Menschen, die in den 1920er Jahren Hans Prinzhorn zusammengetragen hat, dienten als Exponate in der 1938–1941 gezeigten Wanderausstellung „Entartete Kunst“ als pathologische Beispiele der Kunst der Moderne.

Das einzige dreidimensionale Exponat, das auch im Sinne der Ausstellungsgestaltung genutzt wird, sind die baulichen Reste der ehemaligen Vernichtungsanlage. Gaskammer, Sektionsraum, Leichenraum und Krematorium haben eine hohe emotionale Ausstrahlung.


KULTURQUADRAT Schloss Zörbig
Am Schloss 10, 06780 Zörbig

Foto © KULTURQUADRAT

Die Anfänge der Sammlungen und des 1923 begründeten Museums beruhen auf dem Heimat-Verein Zörbig 1922 e. V., der unter Federführung der Lehrer und Heimatforscher Albin Strauß und Otto Schmidt schrittweise mit dem Aufbau einer heimatgeschichtlichen Ausstellung begann. 1928 bekam das Heimatmuseum Zörbig die staatliche Anerkennung, 1937 zog es in das ehemalige Bade- und Kurhaus um und erhielt 1951 den größten Teil des Zörbiger Schlosses, mit dem die Sammlungen einen historischen Rahmen gefunden hatten und an dem sie sich noch heute befinden. Im Museum Zörbig werden Objekte der Stadt- und Regionalgeschichte bewahrt und ausgestellt. Der Sammlungsbestand umfasst ca. 15.000 Objekte. Die derzeitige Ausstellung mit Objekten der Ur- und Frühgeschichte und der slawischen Besiedlung, der Stadtgeschichte von 961 bis 1900, zu Handwerk und Industrie, Feierabend- oder Morgensteinen, zum Leben und Werk des Kinderbuchautors Victor Blüthgen (1844–1920) u. a., soll sich bis 2023 gänzlich neu präsentieren.

Das vormalige Zörbiger Heimatmuseum besitzt noch eine Dauerausstellung deren Präsentationsform seit Jahrzehnten nahezu unverändert geblieben ist und nun von einer modern gestalteten und auf Schwerpunkten eingegrenzten Ausstellung abgelöst wird. Nicht mehr einem oft schillernden Heimatbegriff gilt die Orientierung, sondern der Auseinandersetzung mit der Stadt- und Regionalgeschichte im Kontext des historischen wie landschaftlichen Umfelds. Das Zörbiger Schloss soll sukzessive einer Nutzung als „KULTURQUADRAT Schloss Zörbig“ (KQZ) zugeführt werden. Schon heute beherbergt es mit dem Museum, dem Stadtarchiv und der -bibliothek sowie den Bürger- und Vereinsräumen vier wichtige kommunale Einrichtungen, die institutionell und räumlich eng miteinander verzahnt sind. Seit seinem Bestehen wird das Museum regelmäßig von interessierten Mitgliedern des Heimat-Vereins Zörbig 1922 e. V. unterstützt, die sich ehrenamtlich der Sammlung, Pflege und Erschließung des Bestandes widmen.

Das Schloss selbst soll als Ausstellungsort mehr in den Fokus der Besucher und Besucherinnen geraten, die sich neben der Dauerausstellung auch das Gebäude und seine wechselvolle Geschichte erschließen können: Neben dem weithin sichtbaren Schlossturm als Relikt der alten Burganlage, bieten die ehemaligen Gefängniszellen des vormaligen Amtsgerichts samt Hof und dem einstigen Bunker der DDR-Zivilverteidigung unerwartete Entdeckungen. Der Gebäudekomplex, ein in Stadt und Umland weithin sichtbares Zeichen regionaler Identität in der ältesten Stadt des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, soll in Zukunft weit mehr als nur ein Museum zur statischen Präsentation historischer Fakten sein: Die vier bereits etablierten Einrichtungen sollen mittelfristig zu einem integrierten soziokulturellen Bildungs- und Veranstaltungszentrum samt touristischem Anlaufpunkt weiterentwickelt werden, dass die 18 Ortsteile stärker zusammenführt und damit historische Stadt-Umland-Beziehungen über die Verwaltungszugehörigkeit hinaus wiederaufleben lässt.


Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau
Askanische Straße 32, 06842 Dessau

Foto © Museum

Das Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau liegt im Zentrum der Stadt. Es bietet seinen Besuchern Dauerausstellungen zur Landschaftsgeschichte und Biodiversität in Anhalt, die durch die enge Verflechtung von vorgeschichtlichen und naturwissenschaftlichen Themen einzigartig sind. Sonderausstellungen widmen sich auch überregionalen und aktuellen Fragen. Eine Vielzahl von Fachvorträgen, Exkursionen und weiteren Veranstaltungen, die z. T. durch die Arbeitsgemeinschaften am Museum sowie den Förderverein des Museums mitorganisiert und durchgeführt werden, vermitteln naturkundliches und vorgeschichtliches Wissen der Region und weit darüber hinaus. Die Interaktion mit Schulen und Kindergärten erfolgt im Rahmen der Museumspädagogik. Schnittstellen mit künstlerisch Schaffenden ergeben sich über die Ausstellungen sowie im Rahmen pädagogischer Angebote.

Das Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau beherbergt mit etwa
1 Million Exemplaren die umfangreichsten naturkundlichen Sammlungen in Anhalt sowie überdies zahlreiche bedeutsame vorgeschichtliche Exponate. Es sind die Fachbereiche Vor- und Frühgeschichte, Geologie, Paläontologie, Botanik, Wirbellose und Wirbeltiere vertreten. Eine umfangreiche Fachbibliothek mit mehr als 32.000 Medieneinheiten steht der Öffentlichkeit und Fachbesuchern zur Verfügung. Aktuelle wissenschaftliche Arbeit findet in den Abteilungen Paläontologie, Entomologie und Botanik statt. Hierzu steht das Museum in vielfältigen Kooperationsbeziehungen und gibt eine eigene Fachzeitschrift heraus.


ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode
Lehde 17, 06526 Sangerhausen

Foto © Rosenstadt Sangerhausen GmbH/Thomas Wäsche

Der Kupferschieferbergbau prägte über 800 Jahre das Leben und die Landschaft um Sangerhausen, Eisleben und Hettstedt. Das ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode gehört heute zu den wichtigsten Zeugnissen der Industriekultur in Sachsen-Anhalt. Die Einrichtung empfängt ca. 25.000 Besucher im Jahr. Der Röhrigschacht befindet sich inmitten der historischen Bergbaulandschaft des südöstlichen Harzvorlandes. Markantes Wahrzeichen ist eines der ältesten stählernen Schachtfördergerüste Europas.
Am 29. Mai 1987 wurde der übertägige Bereich des Röhrigschachtes in Wettelrode als Bergbaumuseum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Dauerausstellung „Dies und anderes mehr kommt alles vom Bergbau her“ zeigt heute in den drei großen Themenkomplexen „Der Berg“, „Der Bergbau“ und „Der Bergmann“ unter Beachtung des Zeitbezugs die 800jährige Geschichte des Kupferschieferbergbaus im Mansfelder und Sangerhäuser Revier.
Seit 1991 ist der Bereich unter Tage als Schaubergwerk für Besucher erschlossen. In das untertägige Schaubergwerk fahren die Besucher 283 m tief mit der originalen Schachtförderanlage ein. Nach der Fahrt mit der Grubenbahn über eine Strecke von 1000 m erleben sie in einem Abbaufeld aus dem 19. Jahrhundert die Entwicklung des Kupferschieferbergbaus von den Anfängen bis zur Neuzeit. Das ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode ist die zentrale Stelle für die Bewahrung und Pflege der Traditionen des Mansfelder Kupferschieferbergbaus.


Museum Schloss Moritzburg Zeitz
Schlossstraße 6, 06712 Zeitz

Foto © Museum

„Schloss Moritzburg an der Weißen Elster“ wurde 1657 bis 1678 im frühbarocken Stil erbaut. Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz ließ es an der Stelle der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Bischofsburg errichten.

Der Dom St. Peter und Paul, errichtet als Kern der Bischofsburg, wurde im 17. Jahrhundert als Schlosskirche in das frühbarocke Ensemble integriert. Heute wird der Dom als katholische Kirche genutzt und bildet eine der Sehenswürdigkeiten an der Straße der Romanik.

Der wiedererblühte Schlosspark ist Teil des touristischen Landesthemas „Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt“.

Schloss Moritzburg Zeitz ist heute ein etabliertes touristisches Zentrum und das kulturelle Herz der Stadt Zeitz. Die dreiflügelige Schlossanlage, Ausdruck der Blüte der barocken Residenzkultur in Mitteldeutschland im 17. Jahrhundert, beherbergt seit 1932 das Museum der Stadt Zeitz. Aufgrund seiner Entstehungsgeschichte verfügt das Museum über sehr umfangreiche, heterogene Sammlungsbestände, so die Archäologischen Sammlungen zur Ur- und Frühgeschichte mit ca. 12.000 Objekten, die Naturkundlichen Sammlungen zu Zoologie, Botanik und Geologie, Sammlungen zum Thema Wohnen mit Möbeln, Gegenständen der Haus- und Hofwirtschaft, Textilien, u. a. mit Uniformen, Fahnen, Trachten, zum Gemeinwesen u. a. mit Waffen und Militaria, zur Postgeschichte, Verwaltung, Numismatik sowie zur Architektur. Einzigartig ist die Sammlung von mehreren hundert Kinder-, Sport- und Puppenwagen, deren schönste Stücke im Deutschen Kinderwagenmuseum zu sehen sind. Weitere Spezialsammlungen befassen sich mit Uhren, dem Zeitzer Klavierbau, Fototechnik und Ethnografie sowie historischer Drucktechnik mit funktionsfähiger Werkstatt.

Innerhalb der Gemäldesammlung, u. a. mit Stadtansichten von Zeitz und Arbeiten von DDR-Künstlern, nimmt der Bestand von 14 Totenbildnissen der Herzogsfamilie von Sachsen-Zeitz einen besonderen Platz ein. In der druckgrafischen Sammlung befinden sich Blätter vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart in den klassischen grafischen Techniken. Aus den 1920er Jahren gibt es hervorragende Zyklen und Einzelblätter von Dix, Kollwitz, Barlach, Corinth, Slevogt, Klinger, Kokoschka, Pechstein, Picasso, womit ein nicht unerheblicher Teil der klassischen Moderne repräsentiert ist.


Börde-Museum Burg Ummendorf
Meyendorffstraße 4, 39365 Ummendorf

Foto © Museum

Als kulturgeschichtliches Regionalmuseum der Magdeburger Börde blickt das Börde-Museum schon auf eine bald hundertjährige Geschichte zurück. Sein Standort, die Burg Ummendorf, hat ihren Ursprung im 12. Jahrhundert. Im Museum erwarten die Besucher eine Dauerausstellung und regelmäßig wechselnde Sonderschauen. Zugleich fungiert das Museum als Ausrichter von kulturellen Veranstaltungen wie Sommerkonzerten oder Burgfesten.

Als Regionalmuseum eines der fruchtbarsten Gebiete Deutschlands ist ein Sammlungs- und Ausstellungsschwerpunkt die Landwirtschaft. Highlight der 2.000 m2 großen Außenanlage ist ein vollständiger Dampfpflugsatz. Kräutergarten, Gartenarchitektur (18.–20. Jh.) und Skulpturengarten lassen die Freiluftausstellung zu einer geschlossen Einheit werden. Im Skulpturengarten finden sich Werke aus den 1970er und 1980er Jahren, etwa von W. und E. Roßdeutscher. Herausragende Sammlungsbestände sind zudem der große Fundus an historischer Kleidung, das Fotoarchiv, der künstlerische Nachlass von August Bratfisch, der aus 1.018 Aquarellen besteht, und die von Georg Kolbe entworfenen „Vier Jahreszeiten“, die Bestandteil der Ausstellung sind.

Seit Oktober 2019 bis voraussichtlich Ende 2021 sind die Innenräume der Burg für den Besucherverkehr geschlossen. Im Museum und zum Teil auch im Außengelände finden in diesem Zeitraum großräumige Sanierungsmaßnahmen, gefördert durch das EFRE-Programm „Kulturerbe Sachsen-Anhalt“, statt. Die Sammlungsbestände sind jedoch während des gesamten HEIMATSTIPENDIUMS zugänglich. Da im Zuge der Sanierung auch die Dauerausstellung grundlegend neu gestaltet wird, besteht für die Stipendiatin bzw. den Stipendiaten die Chance, dass die Ergebnisse des HEIMATSTIPENDIUMS mit in die neuen Ausstellungsflächen integriert werden bzw. dass sie/er an der Entwicklung derselben teilnimmt.


Salzlandmuseum Schönebeck
Pfännerstraße 41, 39218 Schönebeck

Foto © Museum

Das heutige Salzlandmuseum wurde im September 1924 als Museum des damaligen Kreises Calbe gegründet. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurden zunächst einige Sonderausstellungen an verschiedenen Standorten Schönebecks gezeigt. Für die inzwischen zu einem riesigen Fundus angewachsenen Bestände musste jedoch ein geeignetes Gebäude gefunden werden. 1954 stellte man das ehemalige Rathaus von Salzelmen zur Einrichtung des Kreismuseums Schönebeck zur Verfügung.

Thematisch und chronologisch wurde die Geschichte der Region aufgearbeitet und ausgestellt. Mit dem Zusammenschluss der ehemaligen Landkreise Bernburg, Schönebeck und Aschersleben-Staßfurt entstand am 1. Juli 2007 der Salzlandkreis. Das ehemalige Kreismuseum Schönebeck wurde zum Museum für den Salzlandkreis. Dazu wurde die Konzeption der Ausstellungen grundlegend überarbeitet und das Gebäude in großen Teilen saniert. Seit dem Jahr 2011 trägt das Kreismuseum Schönebeck den Namen Salzlandmuseum.

Das erste große Zeichen der Erneuerung war die Eröffnung eines Multimediaraumes im März 2012. Hier kann der Besucher an einer vier Meter großen Leinwand virtuell den Landkreis bereisen und viel Interessantes erfahren. Im Mai 2014 wurde die neue und zeitgemäße Dauerausstellung zur Salzgeschichte eröffnet und im Juli 2015 konnte die Ausstellung zur Binnenschifffahrt auf Elbe, Saale und Bode den Besuchern übergeben werden.

Als Abschluss des Umgestaltungsprozesses wurde im September 2016 ein Ausstellungsraum zum Ringheiligtum Pömmelte im Salzlandmuseum eröffnet.

Im Depot des Museums ruhen Beispiele der Bördetrachten. Diese speziellen Gewänder – u. a. der Tausendfaltenrock oder die Schnabelhaube – entwickelten sich, als die Industrialisierung der Landwirtschaft die Region im 19. Jahrhundert reich machte.


Regionalgeschichtliche Sammlung der Lutherstadt Eisleben
Andreaskirchplatz 10, 06295 Lutherstadt Eisleben

Foto © Lutherstadt Eisleben

Die Lutherstadt Eisleben besitzt eine umfangreiche regionalgeschichtliche Sammlung mit einer bemerkenswerten Entstehungsgeschichte: Den Grundstock der Sammlungen für alle Eisleber Museen legte vor über 150 Jahren Carl Friedrich Ludwig Plümicke (1791–1866), von 1817–1862 Direktor der ersten deutschen Bergschule in Eisleben. Erweitert wurden diese Sammlungen durch die intensive Arbeit des Vereins für Geschichte und Altertümer der Grafschaft Mansfeld (1864–1945).

Zum heutigen Bestand gehören die ur- und frühgeschichtlichen Sammlungen, die zusammen über 6.000 (Ausgrabungs-)Funde aus den Orten der ehemaligen Grafschaft Mansfeld zählen, darunter ein 250.000 Jahre alter Faustkeil, eines der ältesten Werkzeuge des Mansfelder Landes. Beeindruckend anzuschauen, mit Sicherheit ein zentrales Motiv und den älteren Einwohnern der Lutherstadt noch bekannt, ist ein 1894 aus dem Salzigen See geborgenes Fischerboot (Einbaum). Es stammt aus dem Mittelalter. Hergestellt ist der Einbaum aus einem einzigen Rotbuchenstamm und misst gut sechs Meter Länge und einen Meter Breite. Die naturkundlichen Sammlungen mit Fossilien und einer komplett erhaltenen Geschiebesammlung ist nahezu einzigartig für Deutschland. Zum Bestand gehört aber auch eine beachtliche Sammlung von über 1.400 Vogelpräparaten (darunter ein Exemplar der bereits in weiten Teilen Deutschlands ausgestorbenen Großtrappe) und eine beeindruckende von Insekten (Tag- und Nachtfalter). Die regionalgeschichtliche Sammlung mit etwa 10.000 Exponaten unterschiedlicher Art besteht aus Münzen, Keramiken, Grafiken, Gemälden, Uniformen, die im Zusammenhang mit der Bergbaugeschichte der Stadt stehen.
Der überwiegende Sammlungsbestand befindet sich heute wieder in der Obhut der Lutherstadt Eisleben, allerdings nicht zugänglich in einem Museum. Ein Großteil ruht im Depot, im ehemaligen Herdlager, wo sie dokumentiert wird. Die Objekte stehen für Ausstellungen zur Verfügung. Seit Februar 2020 gibt es mit der „Markthalle“ im Katharinenstift, eine Säulenhalle mit Kreuzgratgewölbe, nach umfangreichen Sanierungsarbeiten eine Ausstellungsfläche von ca. 150 Quadratmetern.


Freilichtmuseum Diesdorf
Molmker Straße 23, 29413 Diesdorf

Foto © Freilichtmuseum Diesdorf

Das Freilichtmuseum Diesdorf/Altmark ist eines der ältesten volkskundlichen Freilichtmuseen Deutschlands. Die für Sachsen-Anhalt einmalige Anlage geht auf eine Initiative des Diesdorfer Landarztes Dr. Georg Schulze (1866–1955) zurück. Mit Hilfe des von ihm gegründeten Wohlfahrtvereines wurden 1911 die grundlegenden Voraussetzungen für das heutige Bauernmuseum geschaffen. Dessen Anliegen ist die Erhaltung altmärkischer Baukultur und die Darstellung ländlichen Alltags. Den Sammlungsschwerpunkt bilden regionaltypische Fachwerkbauten mit ihren historischen Einrichtungs- und Arbeitsgegenständen aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert, die beispielhaft die Vielfältigkeit der altmärkischen Haus- und Hoflandschaft repräsentieren.

In den 1970er Jahren wurde das Museum konzeptionell erweitert und seitdem kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile befinden sich auf einer Fläche von sechs Hektar über 20 Gebäude, die über das bäuerliche Tagwerk, Handwerk und Schulwesen auf dem Lande informieren. Die historische Landwirtschaft im Jahreslauf wird neben zahlreichen originalen Gerätschaften durch sechs Bauerngärten, mehrere Streuobstwiesen, einen Hopfendamm und zwei große Feldflächen mit alten Obst- und Gemüsesorten veranschaulicht. Regelmäßige Sonderausstellungen zur Regionalgeschichte, Veranstaltungen zum traditionellen Brauchtum sowie zahlreiche museumspädagogische Veranstaltungen prägen zudem den Charakter des lebendigen Freilichtmuseums.


Museum Haldensleben
Breiter Gang, 39340 Haldensleben

Foto © Museum Haldensleben
Biedermeierzimmer (Foto © Museum Haldensleben)

Das Museum hat ca. 850 m2 Ausstellungsfläche, ist ein Ort der Authentizität und liegt im Herzen der Kreisstadt Haldensleben. Es hat zwei Außenstellen in original erhaltenen Fachwerkhäusern: das Schulmuseum im dörflichen Stadtteil Hundisburg und den ehemaligen israelitischen Tempel, das „Haus der anderen Nachbarn“, in einer der städtischen Seitenstraßen. Das Regionalmuseum besitzt zudem eine historische Gemäldesammlung, die in Teilen im Schloss Hundisburg präsentiert wird. In erster Linie verfolgt das Museum wegen des Teilnachlasses der Brüder Grimm einen biografisch-historischen Ansatz und zeigt hiervon ausgehend die Biedermeierzeit bis ca. 1875. Sammlungsschwerpunkte sind u. a. Nathusius-Porzellan des frühen 19. Jahrhunderts, aber auch davon ausgehend spätere heimische Keramik bis zum Produktionsende 2009. Natürlich findet auch die Ausstellung zur Ur- und Frühgeschichte der Region sowie zur Stadtgeschichte ihren Raum. Ergänzend hierzu bilden zwei Fachwerkhäuser mit Biedermeiergärtchen, Zwerghühnern und Seidenraupen ein Freiluftensemble, in dem historische Handwerke der Biedermeierzeit – wie der Steindruck oder die Porzellanmalerei – gezeigt und gepflegt werden.


Harzmuseum Wernigerode
Klint 10,  38855 Wernigerode

Harzmuseum Wernigerode (Foto © Matthias Bein)

Das Harzmuseum Wernigerode befindet sich auf dem Gründungshügel der Stadt, dem „Klint“. Hier bilden die historischen Gebäude von Harzmuseum, Stadtbibliothek und Harzbücherei, Kinderbibliothek und Stadtarchiv in unmittelbarer Nähe der mittelalterlichen St. Silvestrikirche ein einzigartiges architektonisches Ensemble. Das Harzmuseum bietet mit seiner Dauerausstellung einen kompakten Einstieg in die Region Harz – naturkundlich, historisch und auch kunsthistorisch. Alle Funde, Objekte und Werke stammen entweder aus der Region oder haben einen engen regionalen Bezug, von den Fossilien bis zum Tierpräparat, von der Urkunde bis zum Gemälde. In den letzten 16 Jahren hat das Harzmuseum zudem etwa 60 kleinere Sonderausstellungen zu kulturellen, historischen und naturkundlichen Themen gezeigt. Die ausgestellte Kunst verweist auf eine weitaus größere Sammlung an Gemälden und Grafik. Viele regionale Künstlerinnen und Künstler des 20. Jahrhunderts, für die der Harz eine besondere Rolle als Inspiration und Motiv gespielt hat, sind vertreten. Die Kunst der „Harzmaler“ ist das zentrale Sammlungsgebiet des Hauses, das bis heute um weitere Stücke ergänzt wird. Namen wie Annie Reinecke, Bruno Jüttner, Christian Hallbauer, Bert Heller oder Walter Gemm seien stellvertretend genannt.


Museum Schloss Bernburg
Schloßstraße 24, 06406 Bernburg (Saale)

Foto © Museum Schloss Bernburg
Verborgene Schätze: Depot des Bernburger Museums (Foto © Museum Schloss Bernburg)

Das Museum Schloss Bernburg ist ein Regionalmuseum mit umfangreichen, bedeutenden Sammlungen. Dabei handelt es sich um kultur- und naturhistorische Sammlungen, die in ihren Ursprüngen meist auf das Ende des 19. bzw. auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurückgehen. Im Wesentlichen waren es Bürger der Stadt Bernburg, die diese Sammlungen angelegt, dokumentiert, inventarisiert und erforscht haben. Insbesondere die ur- und frühgeschichtliche und die Mineraliensammlung sind von großer musealer Bedeutung. Darüber hinaus umfasst der Bestand des Bernburger Museums auch andere z. T. kleinere Sammlungen von Schmetterlingen, Totenkronen (z. T. mit Totengedichten), historischen Fotos, Fahnen, Zinn, Grafik, Gemälden, Porzellan, zur Paläontologie, Geologie.

Totenkrone mit Kissen und Widmung für Auguste Hirsch, gestorben am 6. August 1854 (Foto © Museum Schloss Bernburg)

Das Museum Schloss Bernburg besitzt eine lange Tradition, zeitgenössischen Künstlern Ausstellungsmöglichkeiten zu bieten. In den 1970er und 1980er Jahren haben viele Künstler aus dem mitteldeutschen Raum in der Galerie des Bernburger Museums ihre Arbeiten präsentiert. Einige Werke wurden angekauft und sind bis heute wichtiger Bestandteil der Grafik- und Gemäldesammlung. Seit 2014 ist das Museum darüber hinaus für den Betrieb der kunsthalle bernburg (mit)verantwortlich. Zeitgenössische Künstler können dort ihre Arbeiten ausstellen.


Museum Aschersleben
Markt 21, 06449 Aschersleben

Museum Aschersleben, Außenansicht (Foto © Museum Aschersleben)

Bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts gab es den Wunsch, in Aschersleben ein Städtisches Museum zu betreiben. Nach mehreren Umzügen innerhalb der Stadt und Einlagerung der Museumsbestände, wurde das Museum 1955 in einem Ackerbürgerhaus des 18. Jahrhunderts dauerhaft eröffnet. Das Haus war bis 1935 Sitz der Freimaurerloge „Zu den drei Kleeblättern“. 1992 wurden Haus und Grundstück an die Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland restituiert und 1993 die Johannisloge „Zu den drei Kleeblättern“ reaktiviert. Seitdem teilen sich Freimaurerloge und Museum gemeinsam das Haus. Im Rahmen des Museumsbesuches ist der Freimaurertempel zu besichtigen – in Deutschland der einzige ständig der Öffentlichkeit zugängliche Tempel einer aktiven Loge.

Schmidtsche Sammlung (Foto © Museum Aschersleben)

Im Museum Aschersleben werden Objekte der Stadt- und Regionalgeschichte bewahrt und ausgestellt. Der Sammlungsbestand umfasst ca. 30.000 Objekte, von denen jedoch nur ein Bruchteil ausgestellt ist. Der Fokus liegt auf der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung. Ergänzt wird diese um die Abteilung Ur- und Frühgeschichte sowie von einem Mineralienkabinett und der Paläontologischen Studiensammlung von Prof. Dr. Martin Schmidt mit ca. 13.000 Fossilien und Mollusken. Im Jahr 2011 wurde diese in den UNESCO Geopark aufgenommen und zählt noch heute zu den bedeutendsten ihrer Art in Deutschland.


Mansfeld-Museum in Hettstedt
Schloßstr. 7, 06333 Hettstedt

Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss (Foto © Mansfeld-Museum)

Das Mansfeld-Museum befindet sich im barocken Humboldt-Schloss des Gutes Burgörner. Im 18. Jahrhundert war es Wohnsitz der Familie von Dacheröden. Wilhelm von Humboldt begegnete hier erstmals seiner späteren Ehefrau Caroline von Dacheröden und verbrachte einige Jahre auf dem Gut. Das Museum wurde 1989 als Betriebsmuseum des VEB Mansfeld Kombinats gegründet. Nach dessen Auflösung wurde es als montanhistorisches Museum weitergeführt. Inzwischen liegen die Sammlungsschwerpunkte auf Industriekultur, der Geschichte der Familie von Humboldt sowie der Stadtgeschichte. Zur Sammlung gehört ein Archiv mit etwa 40.000 Karten, Plänen und Rissen.

Nachbau der Dampfmaschine (Foto © Mansfeld-Museum)

Hauptexponat ist der originalgetreue Nachbau der ersten deutschen Dampfmaschine Wattscher Bauart im Maßstab 1:1. Auf dem Gutsgelände befinden sich weitläufige Parkanlagen mit Sachzeugen der Industriegeschichte, denn in Hettstedt wurde 1199 der Mansfelder Kupferschieferbergbau begründet, Kupfer gefördert, verhüttet und weiterverarbeitet.


Spengler-Museum Sangerhausen
Bahnhofstr. 33, 06526 Sangerhausen

Spengler-Museum (Foto © Matthias Ritzmann)

Das Spengler-Museum widmet sich vielfältigen Themen. Anhand von zumeist regionalen Beispielen werden Geologie, Naturkunde, Mittelalter, Steinzeit und Eiszeit dargestellt, sodass sich die thematische Breite stets mit einem regionalhistorischen Ansatz verbindet. Hauptexponat des Museums ist Deutschlands einziges vollständig montiertes Skelett eines Altmammuts. Es wurde vom Sangerhäuser Tischlermeister und Heimatforscher Gustav Adolf Spengler (1869–1961) geborgen.

Spengler-Museum (Foto © Matthias Ritzmann)

Seine originelle Herangehensweise an Heimatforschung bildet sich vielfach im Museum ab, u. a. in einem von ihm angefertigten Stadtmodell. Außenstelle des Museums ist das frühere Wohnhaus des Heimatforschers. Die Ausgestaltung der Wohnräume spiegelt seine historischen Interessen auf sehr eigenwillige Art.

 

Spengler-Museum (Foto © Matthias Ritzmann)

Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Domplatz 4, 06108 Halle (Saale)

ZNS Halle (Foto © Markus Scholz)

Das Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen beherbergt ca. 5,3 Millionen naturwissenschaftlicher Objekte an sechs Standorten der Universität u. a. aus den Disziplinen Zoologie, Haustierkunde, Paläontologie, Physik sowie Didaktik (Lehrmodelle, Wandtafeln). Die Sammlungen haben ihren Ursprung in der Mitte des 18. Jahrhunderts, zeigen sich aber heute in einer Kombination aus historischen Schaumagazinen im Ambiente des späten 19. Jahrhunderts und modernen Sammlungsmagazinen. Sie dienen der Forschung, der Lehre und dem Wissenstransfer. Fünf der Sammlungen sind als national wertvolles Kulturgut geführt, viele der Objekte sind Unikate. Das Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen ist global führend in der Erforschung von Eozän-Fossilien und von Wirbeltieren der Mongolei, in der Haustierkunde und Domestikationsforschung sowie in der Vogeleierkunde.

ZNS Halle (Foto © Markus Scholz)

 

AKTUELL: Eine Neuauflage des Stipendiatenprogramms gibt es von Mai 2020 bis April 2021. Bei dieser 2. Förderrunde wird es neue spannende Orte in Sachsen-Anhalt zu entdecken geben! Nachdem Anfang November 2019 zehn Museen für eine Teilnahme ausgewählt wurden, können sich nun Künstlerinnen und Künstler für die Arbeit an diesen bewerben.

Alle Details zur Ausschreibung, das Antragsformular und eine Übersicht der ausgewählten Museen finden Sie hier:

HEIMATSTIPENDIUM #2 | Ausschreibung für Künstlerinnen & Künstler