Winterpause vorbei | Meyer & Scharfbier

Posted by Hettstedter Fotogalerie on Freitag, 2. März 2018

Am Nachmittag des 1.03.´18 wurde die Fotoausstellung zur jüngeren Hettstedter Stadtgeschichte im Mansfeld-Museum / Humboldt-Schloss eröffnet. Gut besucht und absolut anregend, denn am Rande des Geschehens standen wieder Geschichten im Mittelpunkt, die ich an anderer Stelle nicht gehört hätte ; )

EINLADUNG Wernigeröder Museumsfrühling I Christine Bergmann

WAS SIE SCHON IMMER ÜBER MODERNE KUNST WISSEN WOLLTEN –
DIE HEIMATSTIPENDIATIN STELLT SICH VOR.

Im Dialog mit interessierten Gästen stelle ich mich  im Rahmen des Wernigeröder Museumsfrühlings allen Fragen rund um die zeitgenössische Kunst.

Thema meiner Auseinandersetzung mit der Sammlung des Harzmuseums ist DAS BESONDERE IM ALLTÄGLICHEN. Ausgangsmaterial ist der zufällige Schnappschuss. Jeder ist eingeladen, am 25. März sein Fotoalbum (oder Foto-Krams-Kiste)  mitzubringen, um mit mir nach ausgefallenen Momentaufnahmen zu suchen.

Ich suche Bilder des ganz normalen Lebens aus etwa den 1930er bis 1990er Jahren. Situationen des familiären Miteinanders; Erinnerungen an Kindheit & Jugend; Wandern rund um den Harz und Brocken; Freizeit, Sport, Jagd oder (Volks-)Tanz. Weitere Themen und Jahrzehnte sind nicht ausgeschlossen.

Oftmals sind Unschärfe, Über- oder Unterbelichtung, die Fehlfarben der 70ger Jahre  etc.  eine fruchtbare Quelle für ein stimmungsvolles Bild im Sinne der Malerei und besser geeignet als das perfekte Foto mit Kunstanspruch.

Wernigeröder Museumsfrühling

25. März 2018, 10 – 17 Uhr
Harzmuseum, Klint 10, Wernigerode
Dialog mit der Heimatstipendiatin – 14.00 Uhr
www.harzmuseum.de

Sibirien im Mansfelder Land | Scharfbier

… klingt und ist bestimmt übertrieben. Doch es war einfach zu kalt um in der Maschinenhalle weitere Experimente zu unternehmen. Besonders fürs Schlagzeug wahr es zu kalt, der Klang ist dann einfach weg. Inzwischen habe ich es wieder abgebaut, die Auseinandersetzung reichte aber um den Videoschnitt voranzubringen. Apropos Video –  an einem besonders sonnigen und warmen Tag hatten wir Besuch vom MDR in Hettstedt, der Beitrag lief vor kurzem und erfuhr wohl positive Resonanz in den Netzwerken. Ich bedaure zwar, dass meine Absicht zum Projekt „Treppe“ am Schluss des Beitrages falsch dargestellt wurde (denn ich beabsichtige ja nicht, die Treppe als Drahtmodel im Garten nachzubauen) bleibe aber aus Erfahrung cool, denn so etwas „versendet“ sich mit der Zeit.

Egal, es war ein toller Beitrag und das Schloss sowie die Treppe kamen super zur Geltung, Maries Kampagne „Pro Kamerad Martin“ läuft gut an und erfährt eine Menge Zuspruch. Vielleicht wurde in der Bevölkerung neues Interesse geweckt für das Mansfeld-Museum und dessen Ausstellungen. Die nächste wird als Interims-Exhibition am 1.03.18, also kommenden Donnerstag um 15:00 Uhr eröffnet. Dieses mal ist es uns noch nicht gelungen einen Austausch anzuregen über das Für und wider von Ausstellung-Exzellenz. Ich habe es angeboten, aber es war keine gemeinsame Zeit vorhanden und ich bin gespannt wie die Arbeit der Kuratoren dieser Ausstellung zur Stadtgeschichte Hettstedts ausgefallen ist und wie sie angenommen wird. Zum MDR Beitrag noch ein abschließender Gedanke:  … ich hoffe, das insgesamt das „Heimatstipendium“ als Sachsen-Anhalt-weite Kampagne wahrgenommen wurde?! Was meint Ihr?

Zuletzt kurz letzte Woche im Schloss gewesen, habe etwas die Gegend angesehen. Industriebrache kann so schön sein.  Eine Postkarte von Rebekka an Marie und mich in Empfang genommen. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle, schöne Geste, Response wird folgen!

 

FLM Diesdorf – Rebekka Rauschhardt

Geflügelte Worte

… was für ein Begriff.

Mir ist gerade aufgefallen, dass so viel geredet wird, da wird beschrieben, erläutert, gerechtfertigt, erklärt, gestammelt und an den Haaren herbei gezogen und das Wasser abgegraben, gegen die Wand gerannt und aus der Hüfte geschossen. Ganz besonders habe ich das in den letzten Wochen gemacht. Natürlich mit guten Grund und sogar vorsätzlich. Regelrecht mit dem Zaunspfahl, alle Register gezogen und in die Klaviatur gehauen; durch die Blume gesprochen: hart aber herzlich, den Mund fusselig gequatscht, bis es aus den Ohren wieder raus kommt … das meiste davon zum Glück mit mir selbst und das Gute daran: da braucht es weder Punkt und Komma. Interessante Striche sind da auch nicht üblich.

Schluß damit! Jetzt folgen Taten:

… wenn es einem die Sprache verschlägt (natürlich nur beim Versteckspiel)

… man gleich zur beleidigten Leberwurst wird (selbstverständlich nur beim Versteckspiel)

… denn verarschen kann man sich auch alleine (üblicherweise nur beim Versteckspiel)

… kurz bevor man Rotz und grüne Pflaumen heult (ausschließlich beim Versteckspiel)

… und sich dann einen Ast freut (das Beste am Versteckspiel).

Soviel zu geflügelten Worten am Donnerstag. Danke für die Aufmerksamkeit! Im nächsten Beitrag wird es um „Ton anmachen“ gehen. Keramiker und Töpfer (und alle innen) wissen Bescheid . 🙂

Vorfreude  …

FLM Diesdorf – Rebekka Rauschhardt

1, 2, 3, 4, 5 … wir koooooommen!

… und dann drehten wir uns um und die Sonne schien und es war ohrenbetäubend still und alle 18 Kinder waren wie vom Erdboden verschwunden .

..

 

 

 

Ein toller Effekt

Aber von vorne: im Januar ist viel passiert. Besonders freut es mich, dass die Grundschule „Dr. Georg Schulze“ in Diesdorf mit den Hortkindern das Kunstprojekt über die kommenden Monaten begleiten wird. Gestern lernte ich schon mal knapp 20 der zukünftige „Forscher“ kennen und stellte sehr schnell fest – die Kinder sind wahre Koriphäen auf dem Gebiet des Versteckens.

Bevor wir die erste Runde spielten, diskutierten wir schon über die typische Versteckmimik: trauer, Wut und Ärger bis zu Stolz und unbändiger Freude – wir versetzten uns in den jeweiligen Gemütszustand und erlebten in unserer Phantasie das schon mal vor. Auch „schlechte Verstecke“ kamen auf den Tisch: ein schlechtes Versteck ist viel zu einfach oder schon zu oft benutzt oder man hat sich vielleicht nicht genug Mühe gegeben? Selber schuld! Ein gutes Versteck ist eine Herausforderung!

Danach ein großer Wunsch: die Erwachsenen sollen die Kinder suchen – war das ein Spaß. Eine geschlagene Stunde spielten wir in Variationen „Verstecken“, bis alle Verstecke auf dem Schulhof massiv benutzt und inzwischen allen bekannt waren. Es ist Anfang Februar: kein Blatt am Baum und die Hecken erst, Gras? – das war schon nichts für Anfänger.

Herzlichen Dank an Frau Ziggel und ihr Hortteam und selbstverständlich an die Experten – wir werden in den kommenden Wochen und Monaten kleine und große Forschungsprojekte zusammen entwickeln, gestalten und testen.

Ein Dank auch an Frau Pelzcarski von der „Volksstimme“ – sie wird das Projekt in den kommenden Monaten journalistisch begleiten.

Die Abschlußworte kommen heute von Finn (2. Klasse), der Frau Pelzcarski ein kleines Interview über das Versteckspielen gab und gleichzeitig zur nächsten Runde gerufen wurde: “ Ich kann jetzt nicht! Ich quatsche gerade!“