Veranstaltungen

Veranstaltungen im Rahmen des HEIMATSTIPENDIUMS


9 KÜNSTLER*INNEN AN 8 MUSEEN IN SACHSEN-ANHALT
EINLADUNG ZUR HEIMATREISE

Ausstellungseröffnungen vom 31. August – 30. September 2018

Im Herbst 2018 gibt es in acht Museen in Sachsen-Anhalt Räume zu entdecken, in denen es vor Kreativität brodelt und Künstler*innen mit dem HEIMATSTIPENDIUM der Kunststiftung neue Akzente setzen. Ein Jahr lang erhielten neun Künstler*innen den Zugang zu Museen und deren Archiven, befassten sich mit den Sammlungen, erkundeten die Bestände, um schließlich das kulturelle Erbe in ihren eigenen künstlerischen Arbeiten zu reflektieren. Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise durch Sachsen-Anhalt und begleiten Sie uns über vier Wochen zu den spannenden Orten, an denen Heimatgeschichte mit zeitgenössischer Kunst zusammengebracht wird.

Herzliche Einladung zu den Eröffnungsveranstaltungen und Ausstellungen des HEIMATSTIPENDIUMS!

Alle Termine im Überblick:

MARGIT JÄSCHKE | MUSEUM ASCHERSLEBEN
01.–30.09.2018 | Eröffnung 31.08. – 19 Uhr

LUZIA WERNER | MUSEUM SCHLOSS BERNBURG
03.09.–18.11.2018 | Eröffnung 02.09. – 11 Uhr

CHRISTINE BERGMANN | MUSEUM SCHIEFES HAUS WERNIGERODE
08.09.–24.11.2018 | Eröffnung 07.09. – 20 Uhr

REBEKKA RAUSCHHARDT | FREILICHTMUSEUM DIESDORF
dauerhaft ab 10.09.2018 | Eröffnung 09.09. – 14 Uhr

FRIEDERIKE VON HELLERMANN | ZENTRALMAGAZIN NATURWISSENSCHAFTLICHER SAMMLUNGEN HALLE
19.–30.09.2018 | Eröffnung 18.09. – 18 Uhr

XENIA FINK | MUSEUM HALDENSLEBEN
22.09.–18.11.2018 | Eröffnung 21.09. – 19 Uhr

MATTHIAS RITZMANN | SPENGLER-MUSEUM SANGERHAUSEN
23.09.2018–20.01.2019 | Eröffnung 22.09. – 14 Uhr

MARIE-LUISE MEYER & OLIVER SCHARFBIER | MANSFELD-MUSEUM HETTSTEDT
01.–28.10.2018 | Eröffnung 30.09. – 15 Uhr

ausführliche Informationen zu den Ausstellungen und Eröffnungen gibt es hier: Einladung zur Heimatreise: DIE AUSSTELLUNGEN


17. September 2018 um 18 Uhr
Museum Haldensleben, Breiter Gang, 39340 Haldensleben
Herman Grimm, Goethe und die Kunst – Lesung von Xenia Fink

Abbildung der beiden erstprämierten Zeichnungen der Weimarer Preisaufgaben von 1801: 1. Nahl, J. A.: Achill auf Skyros 2. Hoffmann, J.: Achill auf Skyros

HEIMAT-Stipendiatin Xenia Fink liest im Rahmen der Stadtliteraturtage in Haldensleben Herman Grimms Vortrag zu Goethe’s (sic!) Verhältnis zur bildenden Kunst, gehalten (in der Sing-Akademie) am 4. Februar 1871. In diesem spricht Herman Grimm über das Bedürfnis der Menschen nach Erfindung, am Beispiel von antiker und christlicher Darstellungen und Goethes Iphigenie, und wie Goethe die Rezeption der Antike und der Renaissance formte. „Aus den Figuren der christlichen Mythe und Legende und denen heidnischer alten Mythologie ward eine große sich ähnlich sehende Gesellschaft geschaffen, zu welcher unzählige Personifikationen und Allegorien hinzutraten, bei denen man gar nicht sicher war, ob sie christlicher oder heidnischer Abkunft seien.“


9. September 2018 um 18 Uhr
Haus der anderen Nachbarn, Steinstraße 18, 39340 Haldensleben
(Warum) Gibt es keine weiblichen Künstlergenies? – Lesung von Xenia Fink

Marie-Denise Villers: Porträt der Charlotte du Val d’Ognes, 1801

HEIMAT-Stipendiatin Xenia Fink geht in einer Lesung der Frage nach: „(Warum) Gibt es keine weiblichen Künstlergenies?“ – im Rahmen der Stadtliteraturtage in Haldensleben liest sie aus Linda Nochlins bahnbrechenden Aufsatz Why Have There Been No Great Women Artists? von 1971. In dem Essay stellt sich Nochlin mit Fragen der weiblichen und/oder feministischen künstlerischen Arbeit auseinander, aber vor allem mir derer Rezeption und Institutionalisierung. Dies wird der Idee des männlichen genialen Künstlers gegenübergestellt (Der Genius, das Genie ist immer männlich) und regt dazu an sich zu fragen, in wie fern sich diese Themen heute verändert haben. Die Lesung wird in ein Gespräch zu diesem Thema übergehen.


1. Juli 2018 von 10 – 16 Uhr
Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss, Schloßstraße 7, 06333 Hettstedt
HETTSTEDT, 1590/2018

Die HEIMAT-Stipendiatin Marie-Luise Meyer nimmt die Symbolfigur des Mansfelder Kupferschieferbergbaus, den Kameraden Martin, zum Anlass, um über Identität nachzudenken. Alle Hettstedter und Museumsbesucher*innen sind herzlich eingeladen zum Tag des Bergmanns 2018 an einem kleinen Kameraden Martin aus Ton ihre Gedanken zur eigenen Herkunft, Prägung, Zugehörigkeit oder auch über zukünftige Visionen auszudrücken. Eine Auswahl aller modellierten Figuren wird ab Herbst im Museum präsentiert.


16. Juni 2018 von 14 – 17 Uhr
Museum Schloss Bernburg, Schloßstraße 24, 06406 Bernburg
SCHAU-SCHNITZEN

Wie ein lebensgroßes Holzporträt entsteht, das im Inneren noch Überraschungen birgt, zeigt die Holzbildhauerin Luzia Werner beim Schlossbergfest. Dann können Besucher*innen der HEIMAT-Stipendiatin beim Schnitzen über die Schulter schauen und mit ihr ins Gespräch kommen.


13. Mai 2018
INTERNATIONALER MUSEUMSTAG
„Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher”

 

Getreu dem Motto des diesjährigen Internationalen Museumstages beschreiten die HEIMAT-Stipendiat*innen der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt neue Wege, um Museen und deren verborgene Schätze in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und neue Besucher anzulocken. Die Künstler*innen befassen sich mit den Sammlungsbeständen und reflektieren in neuen Arbeiten das kulturelle Erbe. Am Internationalen Museumstag laden die HEIMAT-Stipendiat*innen an allen acht Museen zu Gesprächen, Führungen und zum Mitmachen ein.

Alle Informationen rund um den Internationalen Museumstag finden sie hier:

Veranstaltungen der HEIMAT-Stipendiat*innen


1 2 3 4 ECKSTEIN … HINTER DEN KULISSEN: WENN STEINE GESCHICHTEN ERZÄHLEN

13. Mai 2018 von 12–16 Uhr: Crashkurs in Steinbildhauerei mit Rebekka Rauschhardt im Freilichtmuseum Diesdorf (Molmker Straße 23, 29413 Diesdorf)

In dem nördlichsten der acht teilnehmenden Museen des HEIMATSTIPENDIUMS wird Rebekka Rauschhardt Skulpturen erschaffen. Die Figuren und deren Attribute werden im wahrsten Sinne des Wortes „spielerisch“ mit den Bewohnern der Region und den Besuchern des Museums entwickelt und von der Künstlerin in Stein umgesetzt. Am Museumstag können sich die Besucher*innen auf eine kleine Reise in das Handwerk der Bildhauerei freuen: Bei Erzählungen über Sonnenaufgänge im Steinbruch, ausgeplauderten Geheimnissen von Michelangelo, der Entdeckung der Muschelnester und dem „Best-of“ der Berufskrankheiten von Steinbildhauern, können die Gäste auch selbst am Sandstein zur Tat schreiten und Freundschaft mit Fäustel und Meißel schließen, während sie dem Sound der Steine lauschen. Kraft und Ausdauer sind mitzubringen! Keiner ist zu jung und niemand ist zu alt. Vorkenntnisse sind nicht nötig.


SILHOUETTEN WIE ZU GRIMMS ZEITEN

13. Mai 2018 von 11–16 Uhr: Xenia Fink macht Schattenrisse von Besucher*innen, aus deren Verkleinerungen sie Scherenschnitte anfertigen können im Museum Haldensleben (Breiter Gang, 39340 Haldensleben)

Xenia Fink setzt sich in ihrer künstlerischen Praxis – Arbeiten auf Papier, Installation und Animation – in Text und Bild mit Narration auseinander. Die Zeichnung ist dabei zentrales Medium. Die HEIMAT-Stipendiatin ist fasziniert vom Grimm-Nachlass im Museum Haldensleben, insbesondere vom Archiv des Kunsthistorikers und Autors Herman Grimm. Von seiner Porträtsammlung verschiedener Persönlichkeiten inspiriert, fertigt Xenia Fink am Internationalen Museumstag Schattenrisse von Besuchern und hilft ihnen, diese Silhouetten mit einem Pantografen zu verkleinern. Daraus entstehen Porträtscherenschnitte oder sie sind Grundlage für Zeichnungen, die mit nach Hause genommen werden können.


AUF DEN SPUREN DER HARZMALER

13. Mai 2018 um 15 Uhr: Führung mit Christine Bergmann und Museumsleiter Olaf Ahrens durch das Schaudepot des Harzmuseums Wernigerode (Schaudepot im Stadtarchiv, Oberpfarrkirchhof 5, 38855 Wernigerode)

Zum Internationalen Museumstag macht die Künstlerin Christine Bergmann eine Sonderführung durch das Schaudepot des Harzmuseums im Gebäude des Stadtarchivs. Die dort zu großen Teilen befindliche umfangreiche Sammlung von Landschaftsmalerei hat Verwandtschaft zum malerischen Schaffen der HEIMAT-Stipendiatin. Allerdings unterscheidet sich der jeweilige Fokus von Sammlungstätigkeit und künstlerischer Auseinandersetzung. Christine Bergmann und Museumsleiter Olaf Ahrens geben im Rahmen der Führung nicht nur Einblicke in die Harzmalerei des Schaudepots, sondern ebenso in die unterschiedlichen Blickwinkel von musealem und künstlerischem Interesse.

Da die Teilnehmerzahl für die Führung auf maximal 15 Personen begrenzt ist, wird um Anmeldung im Harzmuseum unter der Rufnummer 03943 – 654 454 gebeten. Zudem wird darauf hingewiesen, dass der Zugang zum Schaudepot nicht barrierefrei und nur über eine steile Treppe möglich ist.


SCHAU-SCHNITZEN

13. Mai 2018 von 10–16 Uhr: Luzia Werner zeigt wie aus einem Holzklotz eine Figur entsteht im Burghof des Museums Schloss Bernburg (Schloßstraße 24, 06406 Bernburg)

Die Künstlerin Luzia Werner befasst sich mit den Sammlungen des Museums Schloss Bernburg aus verschiedenen Perspektiven und bearbeitet dabei ein Thema, zu dem ein jeder Bezug hat: dem Tod. Museale Sammlungsobjekte wie die Totenkronen und -gedichte, die meist im Archiv des Museums verborgen sind, werden von Luzia Werner hervorgeholt und der eigenen künstlerischen Arbeiten gegenübergestellt. Parallel dazu entstehen Porträts aus Holz, die sie den Kränzen gegenüberstellen will. Am Internationalen Museumstag wird sie auf dem Schlosshof zeigen, wie aus einem Holzklotz eine Figur entsteht.


STRICHE SPAZIEREN FÜHREN

13. Mai 2018 von 10–16  Uhr: Margit Jäschke stellt um 11 Uhr ihre Arbeit vor und startet ihr siebenwöchiges Zeichenprojekt für die Besucher*innen im Museum Aschersleben (Markt 21, 06449 Aschersleben)

Am Internationalen Museumstag startet die siebenwöchige Mitmach-Aktion der HEIMAT-Stipendiatin Margit Jäschke. Bis zum 30. Juni 2018 sind alle Besucher*innen des Museums eingeladen, die Schmidtsche Sammlung zu erforschen und sich kreativ mit den Exponaten auseinanderzusetzen – Papier und Stifte liegen vor Ort bereit. Es gilt, ein Fossil der Sammlung, das einen besonders anspricht, auszuwählen und zu zeichnen. Alle Zeichnungen werden später ausgestellt. Einige Grafiken werden sogar als Vorlagen auserkoren, von der Künstlerin auf 29 x 29 Zentimeter große Messingplatten übertragen und zur dauerhaften Präsentation in den Boden des Arkadenganges im Museumshof eingelassen. Vielleicht wird auch Ihre Zeichnung somit ein bleibendes Exponat im Museum?


ORTUNG UND IDENTITÄT

13. Mai 2018 von 10–17 Uhr: Marie-Luise Meyer & Oliver Scharfbier laden ein zum Mitmachen und freuen sich auf Gespräche im Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss (Schloßstraße 7, 06333 Hettstedt)

Die HEIMAT-Stipendiaten Marie-Luise Meyer und Oliver Scharfbier setzen sich mit der Sammlung des Museums auseinander. Ziel ist es, das kulturelle Erbe der Region mit künstlerischen Ansätzen zu vermitteln. Das Mansfeld-Museum lädt am Museumstag, neben Vorführungen des originalgetreuen Nachbaus der ersten deutschen Dampfmaschine Watt’scher Bauart von 1785,  zum Modellieren von Plastiken mit bergbaulichem Bezug ein. Unter fachlicher Anleitung von Marie-Luise Meyer können Besucher*innen ihre Wahrnehmung von Hettstedt im Jahr 2018 beim Modellieren von „Kamerad Martin“ kreativ umsetzen.

Oliver Scharfbier möchte gern in der Zeit zurückgehen und mehr erfahren über das Leben im Humboldt-Schloss nach Kriegsende – viele Menschen wohnten in den zeitweilig als „Verwaltungsgebäude“ genutzten Räumen. Er ist auf der Suche nach Fotos aus den 1940er bis 1970er Jahren, die das Leben auf der Schloss-Treppe, die sein künstlerisches Interesse geweckt hat, dokumentieren. Bringen Sie zum Internationalen Museumstag ihre Foto-Erinnerungen mit und erzählen Sie ihm ihre Geschichte!


EI(N)BLICK

13. Mai 2018 um 10 Uhr & 12 Uhr (je 90 Min.): Spezialführungen durch Friederike von Hellermann im Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen (Domplatz 4, 06108 Halle/Saale)

Die Künstlerin Friederike von Hellermann untersucht im Rahmen des HEIMATSTIPENDIUMS im Zentralmagazin die Grenze zwischen Wissenschaft und Kunst. Hierbei konzentriert sie sich auf einen besonderen Bereich der Sammlung: die Vogeleier. Unter dem Titel „Ei(n)blick“ wird die Buchkünstlerin und Grafikerin die Zoologische Sammlung in zwei Spezialführungen für Besucher*innen auf eine besondere Weise erschließen: Nicht die naturwissenschaftliche Erkenntnis soll im Vordergrund stehen, sondern die Ästhetik des Raums, die Aura des Kabinetts aus dem 19. Jahrhundert, die Farben und Formen, die Ecken und Kanten, die kleinen Zierelemente und die großen Alterungsspuren der Wände. Die Künstlerin wird ihren Zugang zur Sammlung mit eigenem grafischen Material erläutern. Als Höhepunkt wird ein Einblick bzw. „Eiblick“ auf die weltbedeutende Vogeleiersammlung von Max Schönwetter möglich sein, die Friederike von Hellermann derzeit für eine intensive künstlerisch-grafische Auseinandersetzung nutzt.


ZEITREISEN. PORTRÄTFOTOS VON SPIEGELREFLEX BIS SMARTPHONE.

13. Mai 2018 von 13–17 Uhr: Fotoporträts der Besucher*innen mit historischen Requisiten sowie Tipps & Tricks für eigene Fotos von Matthias Ritzmann im Spengler-Museum (Bahnhofstraße 33, 06526 Sangerhausen)

Im Rahmen des HEIMATSTIPENDIUMS setzt sich der freischaffende Fotograf Matthias Ritzmann mit der Sammlung des Spengler-Museum sowie dem Leben von Gustav Adolf Spengler auseinander. Vermittelt über die Persönlichkeit und das Werk Spenglers knüpft Matthias Ritzmann Kontakte zu den Menschen vor Ort und geht der Frage nach, wie viel von Spenglers Wesen in jedem Einzelnen steckt: So porträtiert er Sammlerinnen und Sammler fotografisch und in Interviews. Außerdem wird ihnen die Möglichkeit gegeben, ihre private Sammelleidenschaft, z. B. von alter Radiotechnik, Kugelschreibern, Überraschungseierinhalten oder Regionalia, öffentlich in einer Ausstellung im Museum zu zeigen. Was es bei der Porträtfotografie zu beachten gilt, welche Wirkung Licht und Hintergrund haben, das erklärt und zeigt der HEIMAT-Stipendiat am Internationalen Museumstag. Die Besucher können sowohl in die Rolle des Fotografen als auch des Modells schlüpfen und mit Requisiten posieren. Das Museum leiht historische aus, aber es können natürlich auch gern eigene mitgebracht werden. Bitte die eigene Kamera nicht vergessen – es kann auch eine ganz einfache oder eben das Smartphone sein.


22. April 2018 von 12 – 16 Uhr
Freilichtmuseum Diesdorf, Molmker Straße 23, 29413 Diesdorf
1 2 3 4 ECKSTEIN – HINTER DEN KULISSEN: WENN DIE FINGER SEHEN LERNEN

Wie arbeitet man mit einer Wippdrechselbank? Was ist beim Ton anmachen zu beachten? Die im Museumsdorf versammelten Fachleute alter Techniken geben beim Handwerkertreffen „archaikon“ an ihren Ständen und fliegenden Werkstätten von 10 – 17 Uhr Antworten und präsentieren archaische Techniken und kreative Neuinterpretationen. Auch die HEIMAT-Stipendiatin Rebekka Rauschhardt lässt die Gäste sprichwörtlich hinter die Kulissen ihrer künstlerischen Arbeit schauen. Was es bedeutet, „wenn die Finger sehen lernen“ darf Groß und Klein von 12 – 16 Uhr selbst erfahren und ausprobieren. Dabei bekommt man einen Eindruck von der bildhauerischen Vorarbeit bei der Erschaffung von Modellen. Inspiriert durch die unmittelbare Umgebung wird mit verschiedenen formbaren Massen „blind“ modelliert.


21. April 2018 von 11 – 18 Uhr
Künstlerhaus „Goldener Pflug“, Alter Markt 27, 06108 Halle (Saale)
SCHAU-SCHNITZEN

Die Holzbildhauerin Luzia Werner lädt Interessierte ein zum „Anpflügen“ – ein Fest im Künstlerhaus „Goldener Pflug“ in Halle. Dort hat die HEIMAT-Stipendiatin, die derzeit im Rahmen des Förderprogramms am Museum Schloss Bernburg arbeitet, ein Atelier. Beim Fest zeigt die Künstlerin wie ein lebensgroßes Holzporträt entsteht, das im Inneren noch Überraschungen birgt. Besucher*innen können ihr bei der Arbeit über die Schulter schauen und mit ihr ins Gespräch kommen.


15. April 2018 von 10 – 16 Uhr
Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss, Schloßstraße 7, 06333 Hettstedt
HETTSTEDT, 1590/2018

Die HEIMAT-Stipendiatin Marie-Luise Meyer nimmt die Symbolfigur des Mansfelder Kupferschieferbergbaus, den Kameraden Martin, zum Anlass, um über Identität nachzudenken. Alle Hettstedter und Museumsbesucher*innen sind herzlich eingeladen zum Tag der Industriekultur 2018 an einem kleinen Kameraden Martin aus Ton ihre Gedanken zur eigenen Herkunft, Prägung, Zugehörigkeit oder auch über zukünftige Visionen auszudrücken. Eine Auswahl aller modellierten Figuren wird ab Herbst im Museum präsentiert.


29. März 2018 um 14 Uhr & 16 Uhr
Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | Domplatz 4, 06108 Halle (Saale)
EI(N)BLICK ― GEFÜHRTER OSTER-RUNDGANG

Im Rahmen zweier Führungen wird die Grafikerin Friederike von Hellermann erklären, wieso die Vielfalt des Tierreiches, wie sie in den Zoologischen Sammlungen in historischen Vitrinen und Schrän­ken präsentiert wird, so faszinierend für sie ist. Neben der ständigen Sammlung wird sie den Besucher*innen am Gründonnerstag auch eigene Werke zeigen, die im Rahmen des HEIMATSTIPENDIUMs entstanden sind. Höhepunkt ist ein nur selten möglicher Einblick bzw. „Eiblick“: ein Teil der weltbedeutenden Vogeleiersammlung von Max Schönwetter kann – passend zum nahenden Osterfest – besichtigt werden.


25. März 2018 um 14 Uhr
Harzmuseum | Klint 10, 38855 Wernigerode
WAS SIE SCHON IMMER ÜBER MODERNE KUNST WISSEN WOLLTEN – DIE HEIMATSTIPENDIATIN STELLT SICH VOR.

Im Dialog mit interessierten Gästen stellt sich die Malerin Christine Bergmann, HEIMAT–Stipendiatin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, allen Fragen rund um die zeitgenössische Kunst. Thema ihrer Auseinandersetzung mit der Sammlung des Harzmuseums ist das Besondere im Alltäglichen. Ausgangsmaterial ist der zufällige Schnappschuss. Zum Tag des Wernigeröder Museumsfrühlings ist jeder eingeladen, sein Fotoalbum mitzubringen, um mit der Künstlerin nach ausgefallenen Momentaufnahmen zu suchen.


3. März 2018 von 13 – 17 Uhr
Spengler-Museum | Bahnhofstraße 33, 06525 Sangerhausen
SPENGLER UND DU. ZEIG DEINE SAMMLUNG DER WELT

Sammeln Sie? Wenn ja, dann sind Sie herzlich eingeladen, Ihre Sammlung im Spengler-Museum vorzustellen. Der Fotograf und HEIMAT-Stipendiat Matthias Ritzmann ist auf der Suche nach Menschen mit Sammelleidenschaft, um sie zu porträtieren und deren Schätze im Spengler-Museum in einer Sonderausstellung zusammenzubringen.
Kommen Sie zu einem Kennenlernen am 3. März 2018 von 13–17 Uhr ins Museum und zeigen Sie Ihre Kostbarkeiten!