für Moshe

… Gedenkschmuck in Form einer Brosche (Mareen Alburg Duncker – Gedenkstätte Bernburg)

Moshe Bukspan ernährte seine Familie als Schuhmacher. In Anlehnung an seinen Beruf wollte ich Leder als Material für den Gedenkschmuck verwenden. Aus mehreren Entwürfen kristallisierte sich die Umsetzung einer Brosche heraus. Unter Anleitung von Claudia Richter, einer professionellen Buchkünstlerin, erlernte ich das Setzen der Buchstaben und die Heißprägung mit Goldfolie auf Leder. Zuvor hatte ich aus vielen Schriftentwürfen den finalen herausgefiltert, der nun geprägt werden sollte. die Goldprägung forderte viel Ruhe und Präzision.
Die scheinbare Unordnung der Buchstaben hat eine Struktur, ähnlich einem Kreuzworträtsel. Da auch seine Frau Toni und die beiden Töchter Edith und Ruth ermordet wurden, habe ich sie einbezogen. Bei genauer Betrachtung erschließen sich einem die vier Vornamen und der gemeinsame Familienname Bukspan.
Aufgenietet auf eine Messingplatte gleicht das Lederquadrat einer Gedenktafel mit rückseitiger Broschierung.

Auch diese Arbeit wird dann auch ab 20.November 2021 in der Gedenkstätte in Bernburg zu sehen sein.
Kontakt zu den Angehörigen in der 2. Generation, welche in Tel Aviv und Deutschland leben, besteht schon über Judith Gebauer von der Gedenkstätte.

für Moshe Bukspan und seine Frau Toni, mit den Töchtern Edith und Ruth

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