Christine Bergmann

Harzmuseum Wernigerode

Die Harzmaler – im 21. Jahrhundert neu gesehen

Vita: 1976 in Dessau geboren, 1996 – 2003 Studium der Malerei und Textilen Künste an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, 2003 freie Mitarbeiterin der Fachklasse Malerei/Textile Künste der HKD Halle mit Lehrtätigkeit Kunst am Bau, seit 2000 Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen u. a. in Halle, Leipzig, Merseburg, Magdeburg sowie zahlreiche realisierte Projekte Kunst am Bau; 2009/2010 Aufenthalt im Atelierprogram „Pilotenkueche“, Baumwoll-Spinnerei, Leipzig, 2010 Erster Platz des Wettbewerbs Kunst am Bau für das Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Magdeburg, 2011 Erster Platz im Wettbewerbsverfahren Kunst am Bau für das Carnot-Gebäude, Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg und Magdeburger Architekten- und Ingenieurpreis „Bauwerk des Jahres“, 2019 Erster Platz des Wettbewerbs Kunst am Bau Bundesministerium für Gesundheit Berlin, seit 2019 Mitglied im Beirat für Stadtgestaltung der Stadt Dessau; lebt und arbeitet in Halle (Saale)

Das Harzmuseum Wernigerode bietet einen naturkundlichen, geschichtlichen und kunsthistorischen Einblick in die Region Harz und verfügt über einen umfangreichen Bestand an Heimat- und Landschaftsmalerei. Er bildete die Grundlage für die Arbeit von Christine Bergmann. Angeregt durch die Werke, Künstler-Biografien und von Dokumenten wie Fotos, Vorlagen und Skizzenbüchern schuf sie Malereien, die das Leben und Werk der Harzmaler thematisieren und im 21. Jahrhundert reflektieren. Erstmals wurde 2018 im Rahmen einer Kooperation des Harzmuseums und dem Wernigeröder Kunst- & Kulturverein die zu großen Teilen im Museumsdepot befindliche Gemäldesammlung in dieser Dimension öffentlich gezeigt. Die Ausstellung von Christine Bergmann knüpfte somit als zeitgenössische Position an die beiden Präsentationen des 19. und 20. Jahrhunderts an.

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