Julia Himmelmann

Mutter Erde

Vita: geboren 1984 in Leverkusen; nach einer Ausbildung zur Keramikerin und einer Studienreise nach Kanada studierte sie Bildende Kunst im Fachbereich Keramik an der Hochschule für Kunst und Design in Halle. 2018 wurde sie für den 11. Kunstpreis der Stadt Wesseling nominiert; 2019 erhielt sie den 8. Kunstpreis der Stadt Schwarzenberg, Art Figura. Julia Himmelmann lebt und arbeitet als Keramikkünstlerin in Halle.

Das Interesse von Keramik-Künstlerin Julia Himmelmann galt der fruchtbaren Börderegion, der Geschlechterrolle der
Frauen und dem kraftvolle Wirken von Mensch und Erde. Im Zuge ihrer Recherchen befasste sie sich mit der landwirtschaftlichen Entwicklung, mit regionalen Keramiken aus vielen Zeitepochen und mit der Kulturgeschichte der Region, hier speziell mit den Sachsengängern, jenen Saisonarbeitern, die vor über 100 Jahren in die Börde kamen
zur Zuckerrübenernte und -produktion. Ihre Eindrücke ließ Julia Himmelmann in die Gestaltung keramischer
Plastiken einfließen. Diese wurden – die Tradition der Bildhauersymposien der 1970er und 80er Jahre aufgreifend –
im Skulpturengarten auf dem Gelände des Museums präsentiert. Ihre freien organischen Formen, zum Teil glasiert in leuchtenden Farben, standen hier den figürlichen Werken der Bildhauer gegenüber

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