Margit Jäschke

Museum Aschersleben

Liliiformis 365 Days

1962 in Halle (Saale) geboren, von 1983 – 1991 Studium an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle, Studienrichtung Schmuck und 1992 – 2001 ebd. Lehrtätigkeit; 1996 Einzelausstellung in der Galerie Marktschlösschen, Halle und 1998 in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Albertinum; 2002 Grassipreis der Galerie Slavik, Wien, verliehen im Museum für Kunsthandwerk, Grassimuseum Leipzig; 2003 Einzelausstellung in der Galerie Slavik, Wien; 2006 im Kloster Bentlage, Rheine und 2008 in der Kunsthalle Villa Kobe, Halle; 2016 Bayerischer Staatskunstpreis; lebt als freischaffende Schmuckkünstlerin in Halle (Saale)

Im Museum Aschersleben werden Objekte der Stadt- und Regionalgeschichte bewahrt. Ergänzt werden sie u. a. durch die Paläontologische Studiensammlung von Prof. Dr. Martin Schmidt mit ca. 13.000 Fossilien und Mollusken – eben diese weckte das Interesse der Schmuck- und Objektkünstlerin Margit Jäschke. Zum Thema „Sammeln“ schuf sie Objekte aus vielfältigen Materialien wie Kunststoffen und Edelmetallen, die mit den Fundstücken der Schmidtschen Sammlung korrespondieren. Parallel dazu konzipierte sie eine eigene Kollektion an Sammlungsstücken und lud Besucher und Besucherinnen dazu ein, die faszinierenden Fossilien zu zeichnen. Aus den grafischen Arbeiten wurden einige als Vorlagen auserkoren, um von der Künstlerin auf Messingplatten übertragen und dauerhaft in den Boden des Arkadenganges im Museumshof eingelassen zu werden – ein Geschenk an das Museum, das den Schatz des Hauses nach Außen trägt. Ebenso entstanden eine Reihe von mit der Museumssammlung korrespondierender Arbeiten, die einem Katalog mit dem Titel „LILLIFORMIS 365 days“ zusammengetragen wurden.

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